Der Ärger um die Leinenpflicht

Pressebericht vom A.Beig Verlag Pinneberg vom 20.02.2013
 
2013-02-20 Pressebericht zur Leinenpflicht für Hunde
 

Unsere Stellungnahme:

An den A.Beig Verlag Pinneberg
Zeitungsartikel im „Mittwoch“ – Der Ärger um die Leinenpflicht –

 
Sehr geehrte Damen Sehr geehrte Herren,
 
zu dem Bericht ist folgendes richtig zu stellen: Lt. Tierschutz – Hundeverordnung § 2 ist jedem Hund ausreichend Auslauf im Freien sowie ausreichend mit der Person, die den Hund hält zu gewähren. Auslauf und Sozialkontakt (Kontakt mit anderen Hunden) sind der Rasse, dem Alter und dem Gesundheitszustand anzupassen. Wichtig ist, dass bei nicht aneinander gewöhnten Hunden das Aufeinandertreffen nicht ohne Aufsicht passieren darf. Es ist schon eigenartig, wenn Herr Hewicker sich äußert, dass er seit Jahren einen „Hundetummelplatz“ (was immer er sich darunter vorstellt) fordert. Er musste doch erst vom Tierschutzverein Pinneberg erinnert werden, dass es ratsam wäre, Infotafeln an den Eingängen des Waldes anzubringen mit der Aufforderung, den Hund ab hier zwingend anzuleinen. Es geht ihm nicht um das Anleinen sondern eher um die reduzierte Anzahl der abzuschießenden Rehe. Es ist schade um jedes Tier, was durch Hetze zu Tode kommt, aber man soll nicht nur immer Forderungen einseitig aufstellen und sich hinstellen als die Wohltäter der Hunde. Der Tierschutzverein Pinneberg hat schon mehrfach bei dem Ordnungsamt um eine Freifläche für Hunde angefragt. Dieses ist bisher aus Kostengründen abgelehnt worden. Jeder Hundehalter hat die oberste Pflicht, sein Tier zu führen (ob mit oder ohne Leine) und gleichzeitig seinen Hund zu beobachten. Sein Verhalten zeigt schon vorzeitig an, wenn irgendetwas in seinem Seh-, Hör-, oder Geruchsbereich seine Aufmerksamkeit beeinflusst. Noch ein Wort zu Herrn Hewicker: Nicht die Aufforderung zu Anzeigen per Handy hilft in Fällen von verbotenem Freilaufen der Hunde im Wald sondern sehr oft Aufklärung der uneinsichtigen Hundehalter, wie es der Tierschutzverein Pinneberg schon immer macht. Ich hoffe, ich konnte dazu beitragen, dass es keine einseitige Abgrenzung zu Hundehaltern gibt.
 
Peter Dorendorf