Leinenmuffel gefährden Wildtiere

2010-02-23 Leinenmuffel gefährden Wildtiere

Presseartikel aus dem Pinneberger Tageblatt vom 23.02.2010
 

 

Unsere Stellungnahme:

z. Hd. der Pinneberger Tageblatt Redaktion / Rubrik Stadt Pinneberg / Umland
Leserbrief zum Bericht vom 23.02.2010 Thema: Leinenmuffel

 
Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,
 
zu dem o.g. Bericht gibt es folgendes zu sagen: „Der Schutz für Tiere tut Not“ Es gibt grundsätzlich nur eine Art Tiere, alle sind schützenswert. Der Schutz von Wildtieren vor wildernden Hunden und Katzen ist eine wichtige Aufgabe der Jäger.
 
Aber es gibt auch die Aufgabe der Kommunen und Städte, dafür zu sorgen, daß es z.B. keine übermäßige Katzenpopulation gibt und das Bedürfnis der Hunde nach freiem Laufen ohne Leine zu ermöglichen. Es gibt schon einige Kommunen, die dieses beherzigen und eine Freilauffläche für sozialisierte Hunde geschaffen haben. Denn Hunde sind Lauftiere und benötigen auch für ihr Sozialverhalten das Laufen und die Kontakte mit Artkollegen. Laut § 20A GG sind die Kommunen und Städte hierzu verpflichtet.
 
Die Leinenpflicht an Hauptstrassen und im Wald sollte für jeden Hundebesitzer oberste Pflicht sein. Bei meinen Wanderungen mit meinem Hund begegne ich immer wieder Hundebesitzern, die ihre Hunde im Wald frei laufen lassen. Auch ich bekomme fast die gleichen Antworten wie Herr Zorn: „Mein Hund jagt nicht…, mein Hund gehorcht…, ich habe meinen Hund unter Kontrolle… u.s w „. Es gibt allerdings auch Politiker, die glauben, sie müssen sich zu jedem Thema melden. Solche lapidaren Sätze, wie von dem Leiter des Amtes Pinnau bringen keinen weiter!
 
Es sollte mehr darauf geachtet werden, die Hundeführerscheinprüfung zu focieren und als Anregung vor dem Kauf eines Hundes diese Prüfung empfehlen. Hiermit wird so manches Malheur bei dem Kauf und der Haltung von Hunden vermieden.
 
Peter Dorendorf, Pressesprecher Tierschutzverein Pinneberg und Umgebung e.V

Ein Führerschein für Hundefans

2010-09-29 Pressebericht zum Hundeführerschein

Pressebericht zum Kursus ‚Vorbereitung auf den Hundeführerschein‘ aus dem Pinneberger Tageblatt vom 29.09.2010
 

Feuerwehrleute fangen Leguan

2010-04-03 Pressebericht Leguan eingefangen

Presseartikel aus dem Pinneberger Tageblatt vom 03.04.2010
 

Auslauffläche für Hunde abgelehnt

Unsere Stellungnahme zu dem Presseartikel aus dem Pinneberger Tageblatt vom 30.03.2010
 
z. Hd. der Pinneberger Tageblatt Redaktion / Rubrik Schenefeld
Leserbrief zu dem Bericht vom 30. März 2010, Bericht „Auslauffläche für Hunde abgelehnt“

 
Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,
 
zu dem o.g. Bericht nehme ich wie folgt Stellung: „Nicht nur Hundesteuer kassieren, sondern auch was für die Hunde tun“ Der Bericht fängt etwas polemisch an; „Sie wollen doch nur spielen“. Das ist nicht gut, wenn ein brisantes Thema wie eine Hundefreilauffläche im Ausschuss für Stadtentwicklung behandelt wird. Hunde wollen als erstes nicht spielen sondern, wie es ihre natürliche Veranlagung fordert, laufen. Dem Herrn Sander, der eine Hundeschule betreibt, sei zu sagen : Hunde die nicht sozialisiert sind, haben grundsätzlich nichts auf einer Hundefreilauffläche zu suchen. Wo gibt es denn laufend Beissereien ? Nur wenn die Hunde gezwungen werden, ständig an der Leine zu gehen. Als nächster Punkt ist anzumerken, dass ein wesentlicher Aspekt das andere Ende der Hundeleine ist. Ein Hund gehorcht nur so gut, wie die Ausbildung und der Wissenstand des Hundehalters (z. B. Hundeführerschein und Begleithundeprüfung) ist. Ein ausreichend großes Areal ist, wie auch in dem Bericht erwähnt, zwingend notwendig. Dieses Thema ist nicht nur für die Hundebesitzer ein ernstes Thema, sondern sollte auch für die Stadtverwaltung nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Denn ein Hund, der frei auslaufen kann, ist ein ausgeglichener Hund und kann nicht zu einer Gefahr für die Umwelt werden!
 
Peter Dorendorf, Pressesprecher Tierschutzverein Pinneberg und Umgebung e.V.