|
|
|||||
|
Tipps zur Katzenhaltung finden Sie hier http://www.falt-katzenleiter.de/
|
|||||
|
|
|||||
|
|
10 Gebote
/ Tipps für den Hundekauf
Tipps
zur Hundehaltung
Bevor Sie sich einen Hund anschaffen Grundsätzliche
Überlegungen zur Haltung von Hunden vor (!) der Anschaffung. Wer sich einen
Hund anschafft, darf nicht glauben, dass er sich eine Art Puppe zulegt, die vorne
frisst und hinten wedelt und ansonsten recht pflegeleicht und anspruchslos
ist. Wer nur eine Frage mit "nein" beantworten muss,
sollte im Interesse des Hundes besser auf eine Anschaffung verzichten. Ideal ist es, wenn für die neuen Interessenten an einem
Hund, vor dem Kauf ein Besuch eines Lehrgangs und ein Ablegen eines
Hundeführerscheins passiert. In diesem Lehrgang werden alle wichtigen Aspekte
für das spätere Zusammenleben mit dem Hund angesprochen. Grundsätzlich kann ein Hund maximal fünf Stunden allein
gelassen werden. Dies gilt nicht für Welpen oder Tiere, die gerade erst ins
Haus gekommen sind (Eingewöhnungsphase!). Eine Berufstätigkeit, die mehr als
diesen Zeitraum umfasst, schließt eine verantwortungsbewusste Hundehaltung
aus, wenn sich kein anderes erwachsenes Familienmitglied in dieser Zeit um
den Hund kümmern kann. Gerade weil Sie tierlieb sind, sollten Sie in diesem
Fall auf die Anschaffung eines Hundes verzichten. Eine weitere Frage, die es vor der Anschaffung eines Hundes zu bedenken gilt: Wer kümmert sich um das Tier, wenn Sie einmal erkranken sollten, für längere Zeit ins Krankenhaus müssen oder auch nur in Urlaub fahren wollen und den Hund nicht mitnehmen können? Hier empfiehlt es sich rechtzeitig, einen Paten oder eine Patin für den Hund zu suchen, die bereit sind, im Notfall einzuspringen. Diese Person muss dem Hund vertraut sein, muss ihn mögen und gemocht werden. Erkundigen Sie sich rechtzeitig im Freundeskreis, wer als Pate in Frage käme, wer Lust und Ahnung von der Hundehaltung hat, die Verantwortung zeitweise für ein vierbeiniges Patenkind zu übernehmen. Die nächste, sehr wichtige, Frage vor der Anschaffung eines
Hundes lautet: Bin ich in der Lage, mich konsequent zu verhalten? Kann ich
einmal gesetzte Regeln aufrechterhalten, bin ich willens, auf der Ausführung
von Kommandos zu bestehen, kann und will ich "Nein" zu treuen
Hundeaugen sagen, die mich "Kuchen bettelnd" oder "ins Bett
wollend" ansehen? Oder neige ich eher dazu, jetzt gerade nein, in fünf
Minuten zu der selben Sache jedoch ja zu sagen? Bin ich bereit, für den neuen
Hausgenossen ein freundlicher, gerechter, liebevoller, aber gleichzeitig auch
konsequenter Führer zu sein? Das ist das Mindeste, was unser Hund von uns
erwartet, damit er uns respektieren kann und sich bei uns sicher fühlt.
Im Falle des Hundes bedeutet das, dass er sich darauf verlassen kann, dass unser "Nein" tatsächlich nein heißt und unser "Ja" tatsächlich ja bedeutet, und zwar unabhängig vom Wetter, unserer Laune, seinem Verhalten oder dem Fernsehprogramm. Sind bis hierhin alle Fragen positiv beantwortet, dann wollen wir Sie bei den nächsten wichtigen Fragen - die Sie sich unbedingt stellen müssen - ausführlich beraten. Welcher Hund passt
zu mir und meinen Wohnverhältnissen? Rüde oder Hündin? Kastration oder
Sterilisation? Jung oder älter?
Lebhaft oder ruhiger? Gehören Kleinkinder zu Ihrer Familie, die vielleicht gerade
dabei sind, das Laufen zu lernen? Dann sollten Sie unbedingt daran denken,
wie schnell das übermütige Toben eines jungen, lebhaften Hundes zum
unbeabsichtigten Umwerfen des Kindes oder anderen Unfällen führen kann. Als Letztes sollten Sie natürlich bedenken, dass Hundehaltung auch Geld kostet. Neben der Grundausstattung Halsband, Leine, Futter- und Wassernapf, Kamm und Bürste, kommen neben den Futterkosten die jährlich wiederkehrenden Kosten für Schutzimpfung, Steuermarke und Haftpflichtversicherung auf Sie zu. Je nach Größe des Hundes und Anspruch an Futter belaufen sich die jährlichen Kosten auf etwa 400-700 Euro! Wenn Sie nun nach reiflicher Überlegung einen Hund bei sich aufnehmen möchten und auch bereit sind, über einen langen Zeitraum sein Partner zu sein, dann denken Sie auch noch an den Besuch einer guten Hundeschule, dessen Programm sich nach dem Wissen und Mobilität des Hundehalters, des Alters des Hundes, der individuellen Familienkonstellation und nach der physischen und psychischen Belastbarkeit des Hundehalters und natürlich des Hundes richtet ( keine sogenannte Schicki – Micki - Schule ). Denn nur ein Hund, der regelmäßig schulmäßig die richtigen Kommandos befolgt (mit anderen Hundekollegen zusammen), kann sich auf die Kommandos seines menschlichen Rudelführers konzentrieren. Tipps
zur Katzenhaltung
Eine Katze
ist im Verhalten total anders als ein Hund. Jede Katze ist eine einmalige, ausgeprägte
Persönlichkeit, die der
Katzenbesitzer respektieren muss. Möchte man
ein junges Kätzchen haben, so ist das ideale Alter für die Übernahme etwa die
10. – 12. Lebenswoche, wenn die Katzenjungen von der Mutter abgesetzt sind
und sich besonders leicht an ein neues Zuhause gewöhnen. Aber auch
ältere Katzen gewöhnen sich bei entsprechender Zuwendung in der Regel schnell
an das neue Zuhause. Während
der ersten Stunden nach Ankunft im neuen Heim braucht die Katze viel Ruhe.
Das Fehlen der mütterlichen Zärtlichkeit und der Geschwister muss es erst
verkraften. Das gleiche gilt auch für die ältere Katze. Gleichgültig, ob der
neue Hausgenosse 4 Monate oder 4 Jahre alt ist, sollte sich der Mensch immer
nur langsam sich nähern und beruhigend mit ihr reden. Die Zutraulichkeit
und Zuneigung der Katze gewinnt man am einfachsten, indem man ihr
Bedingungen bietet, so dass sie zwischen der Gesellschaft des Menschen und
dem Alleinsein wählen kann. Ihre Anhänglichkeit wird größer, je mehr sie das
Gefühl hat, ihr Leben nach eigenem Gutdünken einrichten zu können. Erziehung zur
Stubenreinheit
Katzen
sind sehr saubere Tiere und werden daher meist schnell stubenrein.
Stubenkatzen benötigen mindestens zwei Katzentoiletten, die regelmäßig
gereinigt werden müssen. Die
Toilette darf auf keinen Fall in der Nähe des Fressnapfes stehen, da sie sehr
geruchsempfindlich sind und dann das Futter verweigern würden. Kastration
Alle
Katzen und Kater sollten spätestens mit Eintritt der Geschlechtsreife
kastriert werden. Durch
diese Maßnahme wird der humanste Weg gewählt, um das Katzenelend einzudämmen. Katzen
können bis zu viermal im Jahr mehrere Junge bekommen, die dann schon nach
wenigen Monaten in der Lage sind sich fortzupflanzen. Was benötigt die Katze?
Bevor die
Katze ins Haus kommt, sollten die wichtigsten Utensilien schon vorhanden
sein: 1.
ein Korb 2.
eine Decke wenn das
Tier keinen Auslauf hat, 1.
zwei Katzentoiletten aus Hartplastik sowie Streu, die
regelmäßig gewechselt werden muss. 2.
ein Futternapf und eine Wasserschale 3.
ein Kratzbrett oder eine kräftige Kokosmatte zum
Krallenwetzen und einen 1.
Transportkorb / -kiste, in der das Tier sicher
transportiert werden kann ( z.B. zum Tierarzt). Ernährung: Die Katze
ist unter natürlichen Bedingungen ein Beutetierfresser, daher sollte die
Ernährung den natürlichen Bedürfnissen angepasst sein. Zur
Gesunderhaltung benötigt die Katze vor
allem tierisches Eiweiß und Fett sowie Kohlehydrate, Vitamine und Mineralien.
Achtung! Die Katze ist kein Mülleimer für
die Mahlzeitreste der Menschen. Tierarztbesuche: Wenn dieses alles berücksichtigt wird, haben Mensch und
Katze ein schöne, gemeinsame Zeit zu erwarten. Tipps
für Vogelfütterung im Winter Fütterung
- ja oder nein? Wenn es in den nächsten Wochen
kälter wird, stellen sich viele Tierfreunde die Frage, ob die bei uns
überwinternden Vögel bei ihrer Futtersuche unterstützt werden müssen. Hierzu gibt es unterschiedliche
Argumente, die zu überprüfen und abzuwägen sind. Die Gegner der Fütterung halten dies für
einen Eingriff in den natürlichen Ausleseprozess der Natur. Kranke und
schwache Tiere würden so über den Winter gebracht werden, obwohl eine
natürliche Auslese besser wäre. Außerdem würden oft solche Vogelarten
unterstützt, die dieses nicht nötig hätten. Ihr Bestand ist nicht gefährdet.
Seltenere Vogelarten würden somit verdrängt. Die Befürworter halten dagegen, dass die
Umweltbedingungen sowieso schon schlecht genug sind, so dass es auf den
Schutz jedes einzelnen Tieres ankommt. Unmengen von Pestiziden aus der
Landwirtschaft und auch von den Kleingärtnern haben die Anzahl der Insekten
drastisch vermindert und somit das Futterangebot reduziert. So kommt auch das
Gift über die überlebenden Insekten, die giftige Chemikalien gespeichert
haben, im Fett der Vögel an. Wenn das Fett in eisigen Nächten, in denen z. B.
Meisen bis zu 10% ihres Körpergewichts verlieren, wieder abgebaut wird, gehen
die Tiere unter Umständen an den freigesetzten Giften nun qualvoll zugrunde. Dadurch,
dass in vielen Gärten die Hecken und Beete alle sauber von Laub gehalten
werden, ist die Nahrungssuche der Vögel stark vermindert worden. Angesichts
dieser Umstände kann von einer natürlichen Auslese durch einen harten Winter
kaum gesprochen werden. Eine sachgemäße Fütterung, die auf
die unterschiedlichen Vogelarten ausgerichtet ist, führt zu keiner
Benachteiligung seltener Vogelarten. Aus tierschützerischer Sicht geht es vor allem darum, jedes Tier zu schützen ( ob selten oder häufig vorkommend ) und den drohenden Hungertod zu vermeiden. Wichtig: Wenn gefüttert wird, muss es zur
richtigen Zeit, am richtigen Ort und mit dem geeigneten Futter geschehen.
Unsachgemäße Fütterung schadet den Tieren mehr als gar keine. Genau so wichtig ist, die Sauberkeit der Futterstelle zu beachten, da sich sonst leicht Parasiten einfinden. Wann ist Futter auszulegen? Erst bei
Dauerfrost oder bei einer geschlossenen Schneedecke ist eine Winterfütterung
sinnvoll. Vorher kann man mit geringen Futtermengen anfangen, die Vögel „
anzufüttern „ und so an die Futterstelle zu gewöhnen. Das Futter sollte
vormittags und nachmittags ausgelegt werden. Damit haben die Vögel die
Möglichkeit, ihre nächtlichen Energieverluste auszugleichen und sich vor
Beginn der Nacht satt fressen zu können. Bei der
ganzen Fütterung der Singvögel sollte man nicht vergessen, dass z.B.
Wasservögel und Greifvögel in die Witterfütterung einzuschließen sind. Sobald die
Temperatur wieder angestiegen ist, spätestens aber Anfang März ist die
Fütterung der Vögel einzustellen. Bei einer evtl. Fortsetzung der Fütterung
besteht die Gefahr dass sich die Vögel zu sehr an die Fütterung gewöhnen und
ihre Fähigkeiten verlieren, selbständig Nahrung zu finden. Was wird gefüttert? Das
Futter, das der Mensch den Vögeln bereitstellt, muss den unterschiedlichen
Vogelarten gerecht werden. Es gibt
bei den Singvögeln zwei große Gruppen und zwar die Körner- und
Weichfutterfresser. Zu der
Gruppe der Körnerfresser gehören
u.a. Meise, Fink, Spatz, Kernbeißer und
Dompfaff. Kleiber,
Specht, und Zeisig fressen ebenfalls Körner, nehmen aber auch Weichfutter an
und können deshalb ein breiteres Nahrungsangebot nutzen. Weichfutterfresser sind u.a. Amsel, Drossel, Star, Rotkehlchen,
Baumläufer, Heckenbraunelle, Wintergoldhähnchen und der kleine Zaunkönig. Körnerfresser sollten folgendes
Futter bereitgestellt bekommen: Sonnenblumenkerne,
Hanfsamen und eingefettete Haferflocken als Ergänzung. Getreidekörner,
wie z.B. Weizen oder Hafer sowie Mohn, Leinsamen und zerkleinerte Erdnüsse
eignen sich ebenfalls für die Winterfütterung. Weichfutterfresser fressen gerne
folgendes Futter: aufgehängte
Futtertröge aus Fett/ Futtergemisch, Beeren und Obst ( Holunderbeeren, Beeren
der Eberesche, des Ligusters, des wilden Weins und des Weißdorns). Diese
können leicht im Herbst gesammelt und getrocknet werden. Auch in
Fachgeschäften wird dieses alles angeboten. Bei Obst
bitte lieber getrocknetes Obst nehmen, da z.B. geschnittene Obststücke leicht
gefrieren und dann für die Vögel schädlich ist. Wo wird gefüttert? Weichfutterfresser
und Körnerfresser möglichst getrennt füttern (wegen des unterschiedlichen
Temperaments) Den Weichfutterfressern wird im Schutz
eines Baumes oder eines Gebüsches am Boden eine überdachte Stelle
eingerichtet, die Schutz vor Wind und Schnee bietet. Dennoch ist freier
Ausblick nach allen Seiten wichtig, um ankommende Feinde rechtzeitig
entdecken zu können. Die Körnerfresser sollten ihr Futter in
einem Futterhäuschen bekommen. Ist dieses an einem Pfahl befestigt, ist als
Sicherung gegen Feinde eine Drahtmanschette unterhalb des Häuschen
anzubringen. Sinnvoll ist es auch, mehrere kleine Futterstellen einzurichten,
auf die sich die Vögel verteilen können. Dies ist
nur ein kurzer Tipp für die Winterfütterung der Vögel. Sollten
noch mehr Fragen anstehen, melden Sie sich bei uns oder noch besser: Helfen
Sie Tiere zu schützen, werden Sie Mitglied im Tierschutzverein Pinneberg und
Umgebung e.V.
|
|